Kanu-Sport-Klub Bayer 1951 e.V. Uerdingen

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Berichte

Tolle Ergebnisse bei der Deutschen Meisterschaft

Unsere Sportler Nils Winkler und Malte Neumann erreichten bei den Deutschen Meisterschaften in Augsburg folgende Ergebnisse:

  • In der Mannschaft 3 x K1 Deutscher Vize Meister Nils Winkler in der Renngemeinschaft KSK/Hamm/Schwerte
  • 4. Platz Malte Neumann in der Renngemeinschaft KSK/Hamm/Schwerte.

Bei den Mannschaften gingen 20 Teams an den Start. Im Einzel K1 wurde Nils Winkler 9. im Finale.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen erfreulichen Ergebnissen!

 

Es war der Wurm drin!

(Natalie Reiners) Als  am Sonntagmorgen , dem 13.03.11, um kurz nach acht alle 6 Paddler den Verein gefunden hatten, stand schnell fest, dank Andre der sich schlau gemacht hatte, dass der eigentlich geplante Fluss nicht befahr war. Von uns wollte keiner das Risiko eingehen bei einem Pegelstand von 75 cm die Wurm zu befahren. Und so kam Tobias auf die „tolle“ Idee die Maas zu befahren, da diese dieses Jahr nicht geplant war. Auf alle anderen Vorschläge wurde nicht eingegangen, also stand fest, dass die Maas dran seien würde.

Nach einem mehr oder weniger diskussionsreichem Aufladen der Boote ging es dann auch los.

Erstes Ziel war die nächst beste Tankstelle, da Tobias feststellen musst, dass keiner von uns ein Karte der Niederlande und Belgien dabei hatte, was auch sehr wunderlich gewesen wäre. Die Fahrt an sich war sehr lustig, vor allem wenn man mit drei Männern alleine im Vereinsbus sitzt. Jörg und sein Sohn haben dies leider verpasst, da sie mit ihrem eigenem PKW hinterher gefahren sind, der dann an unserem Ziel stehen blieb.

Al s dann alle fertig waren und im Bus saßen ging es zu unserem Start. Wir alle, bis auf Tobias, waren sehr verwundert wie lange wir Fluss aufwärts gefahren sind. Beim Start landete mein Fuß direkt im Wasser, aber sonst kamen alle trocken in ihre Boote. Den Anfang hinterher fahrend, weil ich mit der Steueranlage nicht so gut klar kam, folgte dann eine Fahrt neben Tobias in eher langsamen Tempo. Unsere Vorkundschafter, Andre und Andreas, mussten (eig. Schon am Start) feststellen, dass die Umgebung nicht viel hergab. Die Bäume am Ufer waren mit Mülltüten aller Farben gesch,ückt und das Ufer selbst war so hoch, dass die Aussicht beschieden blieb.

Nach einer bis dahin ruhigen Fahrt, hörte ich nur ein „ Fahrt rechts!“  bekam von unserem 2er noch ein „Fahr grade“ und auf einmal war ich auch schon an unserem ersten Schwall angekommen, diesem folgte dann noch ein weiterer sonst verlief alles so wie vorher.

Nach einer gefühlten Ewigkeit des Schlamm schaufelns, machten wir kurz hinter der ersten Autobahnbrücke (von insgesamt zwei, zweite war unser Ziel) Pause. Mit Tee ausgerüstet ließ es sich aushalten und Andre fand, also ob es Schicksal wäre, noch einen Mars in seinem Kentersack. Nach einigen weiteren Erfindungen ging es weiter und diesmal gelang auch mich die Paddelbrücke.

Nach den ersten paar Metern kam dann auch schon der nächste Schwall gefolgt von weiteren, die insgesamt das Highlight der Strecke waren. Gefreut habe ich mich dann doch als ein „Gut gemacht!“ kam.

Einige langweilige Meter später kamen Tobias, Andre und Andreas auf die Idee ein „Floß“ zu bauen. Mit links das Nachbarboot festgehalten und mit rechts das Paddel hoch.

Irgendwann kam Andreas dann auf die Idee zu spekulieren nach welcher Kurve wir eigentlich da seien müssten. Bei den Kurven hat er sich verschätzt, doch den richtigen Kirchturm hat er erkannt und sich auch nicht (ganz) von Tobias aus der Ruhe bringen lassen.

Die letzten paar Meter legten Andreas, Tobias, Jörg und Marten nochmal einen Gang zu und kamen trocken an. Ich ließ mich nicht aus der Ruhe bringen und legte mich glatt mit meinem Bein, beim aussteigen, nochmal ins Wasser. Andreas, Andre und ich blieben dann bei den Booten, wobei die erst genannten, die Boote noch vor den kommenden Pferden retteten.  Elvis, so wurde ein Pferd liebevoll getauft, hat uns noch Gesellschaft geleistet bis die anderen drei, mit einiger Verspätung!, wieder kamen.

Leicht geschafft wurden die Boote wieder Aufgeladen und es ging zurück zum Verein. Da angekommen wurden die Boote wieder abgeladen, Schwimmwesten, Paddel und Spritzdecken an ihren Ort zurückgebracht und somit ging eine gelungene, wenn auch etwas lange (35 km), Wanderfahrt auf der Maars, die eigentlich die Wurm seien sollte, zu Ende.

 

Bezirkswanderfahrt auf der Linge ( NL )

(Tobias Petermann) Die Anfahrt machte nicht unbedingt Lust auf's Paddeln: Regen, Gewitter und es war sehr früh am Tag. In Heukelum sollte Treffpunkt am Yachthafen mit Christian sein. Erstaunlicherweise waren Richard  und ich vor der Zeit und vor Christian vor Ort. Was uns aber weitaus mehr erfreute: der Regen hörte auf. Der Yachthafen selber war verschlossen, aber ein netter Niederländer verriet uns, dass es am weißen Eckhaus der Straße Kruissteiger links ab Richtung Einstieg gehen sollte. Von der Hauptstraße – unser Bus nahm die gesamte Fahrbahn in Anspruch – aus sah es eher aus wie eine enge Sackgasse. Trotzdem entdeckten wir an der Ufermeiler einen für Heukelum Downtown recht ansehnlichen Parkplatz und … den passenden Steeg zum Aussteigen dazu. Heukelum wartet mit schnuckligen kleinen Cafés auf, die sicher auf einer Fahrradtour zum Verweilen einladen. Die Gemeinde wirkt ursprünglich mit seinen kleinen geklinkerten Häuschen.
Zu dritt ging es dann nach Geldermalsen. Der Parkplatz an der Brücke nach Buurmalsen wurde an diesem Sonntag als Rummelplatz gebraucht. Der dortige einfache Einstieg an der Brücke fiel damit zunächst aus. Auf der anderen Seite links von der Straße machten wir aber einen Verleiher aus. Wir fragten einen Mitarbeiter, der einen Fahrradanhänger belud und total überrascht war, dass wir Boote zum Paddeln mitbrachten, ob wir den Bus ausnahmsweise dort stehen lassen konnten. Weil der Laden offiziell zu hatte, stand von seiner Seite aus diesem nichts im Wege.
Nach etwa zwei Stunden Paddeln durch die  Betuwe - Bataver Aue -  der Provinz Gelderland und deren bekannte Obst- und Gemüseanbaugebiete erreichten wir die Brücke Beesd – Rumpt. Auf Beesder Seite liegt flussabwärts ein Pausenplatz mit Seltenheitswert: öffentlich und mit Bänken. Da aber eine fahrbare Diskothek sich dort breit gemacht hatte, fuhren wir noch ein Stückchen weiter; bis wir einen scheinbar verwahrlosten aber im Gegensatz zu vielen anderen Privatsteegen nicht zum Verkauf stehenden Steeg  als Pausenstelle in Beschlag nahmen. Wir kamen schnell überein, so ein Biergarten zum Paddel – In wäre eine hoch interessante Bereicherung für die Befahrung. Und tatsächlich sahen wir nach kurzer Zeit bei KM 77 auf der rechten Seite einen Biergarten liegen. Die kurz vor unserer Pause von uns überholten Leihbootfahrer kannten anscheinend diesen Anlieger. Wissen ist halt Macht. Na ja, dachten wir, soweit hatten wir es offiziell ja nicht mehr, also weiter. Tja, die Sache mit dem Denken, ist so eine verflixte Sache, denn Asperen – sehr gute Ausstiegsstelle am Dorfsteeg – lag anders als im Flussführer angegeben nicht bei 79 sondern erst bei 82,3. Macht ja nichts, immerhin hatten wir noch Kraft, den Kapitän eines Ausflugdampfers in Verlegenheit zu bringen, indem wir ihn einfach überholten. Den ganzen Verlauf des Flusses war uns bereits aufgefallen, dass die Holländer vom kleinen Schmuddelkanu bis zur ausgewachsenen Binnenjacht alles vor der Haustür liegen haben. Kurz vor Unterquerung der Leerdamer Brücke – Flusskilometer 85 statt lt. Flussführer Kilometer 82 – erhielten wir einen Einblick in eine etwas andere Städteplanung. Statt eines gemeinsamen Platzes hatte  ein ganzes Viertel mit Einfamilienhäusern einen eigenen künstlichen See, an dem wieder vor jedem Haus ein Boot lag. Leerdam ist übrigens tatsächlich Namensgeberin des in Deutschland beliebten Käses, aber das große Geld wird jedoch mit der Glasindustrie gemacht.
Wir verließen Leerdam wieder und erreichten bei Kilometer 87 endlich Heukelum. Aufgrund der vom Flussführer abweichenden Kilometrierung wurde es allerdings Gewissheit, dass wir 26 statt der vom Bezirk angegebenen 23 km gefahren waren. Hätten wir heißeres Wetter oder Gegenwind gehabt, wäre uns die Linge evtl. nicht ganz so überraschend positiv in Erinnerung geblieben. Wenn alles in Blüte steht, ist dieser Bach mit Sicherheit eine Augenweide.

 

Vatertag 2011

(Mirko Kerkmann) An Christi Himmelfahrt sind wir bei bestem Wetter und ordentlichem Seitenwind zu einer Paddeltour von Uedesheim zum Bootshaus gestartet. Beim Abladen des 8er Canadiers hat uns die DLRG beaufsichtigt, wie wir das Boot über die Absperrungspfosten gehoben haben und um uns dann zu zeigen, dass sie einen Schlüssel für die Pfosten haben. Nach dem Einsetzen und Ausbalancieren ging es mit Sascha als Schlagfrau und Tobias als Steuermann zügig Fluss abwärts. An der Brücke bei Kilometer 738 gab es dann die erste kleine Pause mit Kräfte Messen im Nassspritzen.

Nachdem alle nass waren ging es weiter Richtung Krefeld, wobei wir in Höhe der Altsstadt mit ordentlich Seitenwind und Wellengang durch entgegen kommenden Schiffen zu kämpfen hatten.

Ein Größere Pause gab es dann bei Lörick mit Brotzeit und natürlich….. einem verdienten Vatertagsbier! Christian und Tobias haben versucht Sascha zum schwimmen zu bewegen; aber sie hat sich erfolgreich gewehrt. Nach ca. 30 Minute Rast ging es dann weiter bis zum Bootshaus, wo Werner uns bereits mit kühlem Bier und gegrilltem Fleisch erwartet hat.

 

NRW Rally 2011

(Ralph Czernia) Wie in jedem Jahr fand auch in diesem Jahr die alt bewährte Kanurally NRW, veranstaltet von Kanuverband NRW statt. Es war in diesem Jahr bereits die 41te Rally. Diesmal erfolgte der Start beim Post SV Bonn am Rheinkilometer 659. Die Bronzestrecke endete bei Grün Gelb Köln nach 21 km, die Silberstrecke beim VKL Bayer Leverkusen nach 42 km, die Gold- beim KC Monheim nach 54 km.

Nachdem es anfänglichem Zweifel, sicherlich auch wegen dem Datum 1.05.201, dem Ende der Osterferien in unserem Verein gab ob diese Vereinsfahrt überhaupt zustande kommt, fanden sich doch noch 6 Paddler die Tour zu paddeln. Bei herrlichsten Sommerwetter starteten wir dann schon sehr früh gen Leverkusen um bereits auf der Hinfahrt dort einen Wagen abzustellen, denn Silber sollte Unser Ziel sein. Unser Ziel will heißen, das nur vier von uns in 2 Zweiern die 42km in Angriff nahmen, Die beiden anderen vom KSK nämlich Wolfgang und unser Horst waren bereits viel früher unterwegs waren und wagten die Platin Strecke von Bonn bis zum KSK zu paddeln.

Als wir dann gegen 8:30 Uhr am Einstieg eintrafen hieß es zunächst einmal warten bis wir zum abladen unserer Boote aufgrund der doch enormen Teilnehmerzahl, ich schätze das mehr als 500 Boote teilnahmen an die Reihe kamen. Also schnell abgeladen und umgezogen und den Bus einige hundert Meter weiter abgestellt Schließlich riss der Strom der ankommendenKanuten nicht ab. Nachdem alles in den Booten verstaut war und die Startformalitäten erledigt hatten und der ein oder andere bekannte Kanute begrüßt wurde ging es dann endlich los. Unsere beiden hübschen Nachwuchs Kanutinnen aus der Jugendgruppe legten sich Anfangs trotz extrem niedrigem Wasserstand für ende April/Anfang Mai und heftigem Gegenwind ordentlich ins Zeug. och es sollte so nicht bleiben, sodass wir nach halber Strecke bis zum Bronzeziel einen Paddlerwechsel vornahmen um hier ein wenig wieder das Kräftverhältnis herzustellen. Von da an lief es auch wieder recht zügig Richtung Köln. Bei Grün Gelb angekommen wollten unsere beiden Schützlinge nicht mehr so recht in die Boote, sodass wir dann zu zweit, des Autos wegen unsere beiden Mädels „alleine“ bei Grün Gelb auf deren herrlichen Gelände zurück lassen mussten. Den Rest der Strecke paddelten dann Peter und ich recht zügig vorbei an Köln bis zum VKL. Hier angekommen blieb nicht mal Zeit eine Verschnaufpause ein zulegen, schließlich galt es möglichst schnell unsere beiden Nachwuchstalente wieder einzusammeln und den Bus in Bonn abzuholen.

Nach kurzer Orientierungsfahrt haben wir dann auch den Kanuklub Grün Gelb gefunden und konnten die Damen erholt und braun gebrannt vom Sonnen-baden wieder einsammeln. Am Bootshaus angekommen warteten bereits die Eltern darauf ihre frisch gebackenen Bronzekinder in die Arme zu schließen zu können, doch erst-mal mussten die Boote abgeladen, gereinigt und wieder auf ihre Plätze gebracht werden. Es ging wiedermal eine sehr schöne Rally für uns zu ende. Doch stopp was war aus unseren Platinhelden geworden? Naja Wolfgang als Turbopaddler war natürlich schon vor uns wieder am Bootshaus, Horst sollte kurze Zeit später auch wohlbehalten in unsere Bucht einlaufen.

Bleibt zu hoffen, das im nächsten Jahr der Termin für die NRW Rally etwas günstiger fällt und der KSK wieder mit einem größeren Teilnehmerfeld aufwarten wird.

 


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