Kanu-Sport-Klub Bayer 1951 e.V. Uerdingen

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Berichte

Die Sportgruppe - Nach dem Winter

(Petra Lütte) Es geht wieder los. Offiziell ist die Paddel-Saison wieder eröffnet. Wer aber denkt, dass die Sportgruppe von Josh Jörg Küster und Kirsten Müller über dem Winter die Hände in den Schoss gelegt haben, der täuscht sich gewaltig. In den Monaten, in denen das Paddeln nicht machbar war, wurde für die Sportgruppe ein anderes Programm erstellt. Es ging wie jedes Jahr ab in die Turnhalle in Gartenstadt.

Ausdauertraining, in Form von Zirkeltraining, Basketball, Fußball und anderen Hallensportarten boten den Kindern wieder jede Menge Abwechslung. Gleichzeitig war an mehreren Samstagen Rollentraining im Schwimmbad in Uerdingen angesagt.  Und natürlich wurde, wenn das Wetter mitspielte auch gepaddelt.

Als Elternteil überlegt man manchmal zweimal, ob bei ca. -2 Grad das Paddeln Spaß macht, aber die Kinder belehren uns immer eines Besseren.
Erft-Training ist ja auch spannend und schön.

So wird die offizielle Paddelpause gut genutzt. Und nun kommen die Wettkämpfe. Für manch einen ist es das erste Mal, andere sind da schon geübter. Ich wünsche allen Kanuten auf diesem Weg eine erfolgreiche Paddelsaison und vielleicht schafft es ja der eine oder andere auf die ersehnten Treppchen.

 

60 Ruhrslalom-Schwerte

(Niklas Lütte, 10 Jahre) am 14.04.12 um 7.30 trafen wir uns für den Wettkampf in Schwerte. Wir packten Bänke ein und ein Tisch, und natürlich auch unsere Sachen. Dann ging es los, wir fuhren los Richtung Schwerte (Dortmund). Mit Lust und Laune fuhren wir auf die Autobahn, Marvin schlief sogar noch auf der Fahrt ein . Als wir ankamen fragte ich meinen Trainer warum schon alle da waren? Josh antwortete:..“ weil sie schon alle gestern gekommen sind und ich hatte gestern keine Lust“. Es war sehr voll, wir packten alle Sachen aus und bauten unsere  Zelte auf.

Dann zogen wir uns um, um die Strecke kennen zu lernen. Zwei Stunden später war das Rennen, die Schüler C Kinder fingen an. Als vierter fing ich an, ich war sehr aufgeregt aber ich paddelte weiter. Nach dem ersten Durchgang von mir, wurde ich vierter. Nach einer halben Stunde war Kai dran, er fuhr los und musste natürlich ein paar Tore mehr fahren, weil er Schüler B war und am Ende wurde er noch 21. Dann kam der Marvin der Schüler A war und wurde 23., und der Timo war auch dabei und ist 25. geworden. Am Abend haben wir noch gegrillt. Am nächsten Tag mussten wir um 7.30 Uhr aufstehen weil das Rennen schon um 8.30 Uhr anfing. Ich machte mich bereit für das Rennen, ich wollte nämlich den 3. Platz erreichen, weil ich von Kai dann 2 Kuchenstücke und 2 Wasser und von der Pia ein Wasser bekommen würde. Dann war es soweit. Es ging los, alle Leute am Ufer riefen: "Hop hop hop und  ich kam unten an, und habe es tatsächlich auf den 3. Platz geschafft."

Dann war Kai an der Reihe. Er schaffte es auch, sowie  Marvin und Timo. Alle hatten gut gepaddelt. Kai wurde 19. Marvin wurde 25. und Timo wurde 21. In der Mannschaftswertung belegten Timo, Marvin und Kai den 15. Platz. Und unser Trainer Josh wurde 9ter.

Dann fuhren wir leider wieder zum KSK zurück. Wir packten unsere Sachen aus dem Bus, und dann fuhren wir alle glücklich nach Hause.

 

Nils Winkler westdeutscher Meister!

(Daniel Peitscher) Bei den westdeutschen Meisterschaften der Slalomkanuten in Witten konnte sich Nils Winkler am Wochenende gegen die starke Konkurrenz aus dem eigenen Bundesland durchsetzen und den Titel in der Leistungsklasse sichern.

Malte Neumann konnte ebenfalls seine gute Form unter Beweis stellen und erpaddelte sich im gleichen Rennen den dritten Rang. Marc Diederich wurde im Einzel bei den Junioren vierter. Im Mannschaftsrennen konnte er sich, zusammen mit den Kölnern Timon Lutz und Felix Hornig, den Titel sichern. Bei den Jugendlichen konnten sich Till Kühne und Robert Wienke für die deutsche Meisterschaft qualifizieren. Im C-2 der Herren konnten Daniel Peitscher / Carsten Kaup (DJK Coesfeld) den dritten Platz erreichen.

Alles in Allem also ein sehr erfolgreiches Wochenende für den KSK, wenn man vom dauerregen und der daraus folgenden Schlammschlacht absieht.

 

Qualifikation für Olympia-Leistungsklasse und U23

(Thomas Winkler) Qualifikation- Und die nerven lagen blank. Anders kann man diese Qualifikation für Olympia-Leistungsklasse und U23 nicht bezeichnen. Was die Sportler an den 2 Wochenenden durchmachen mussten war schon extrem. So auch unsere 2 Sportler Malte und Nils. In Augsburg fuhr Nils eine durchwachsene Qualifikation. Am ersten Tag noch im A-Finale Achter musste er auf Grund von 2 Torberührungen ins B-finale. Das war eigentlich schon das Streichergebnis. Bei Malte lief es auch nicht rund. Auch er konnte nicht so richtig das umsetzen was er sich vorgenommen hatte. Zwei mal B-Finale war auch bei ihm nicht vorgesehen. Da merkte man schon das es eine besondere Qualifikation für alle Sportler wird. Weiter ging es nach Leipzig. Und der erste Tag war eine zusätzliche Belastung für unsere beiden Kanuten. Sowohl Nils als auch Malte kamen nicht ins A-Finale, was die Ausgangsposition für die U23 noch schwerer machte. Der letzte Tag brachte die Entscheidung,und Nils konnte endlich sowohl im Halbfinallauf als auch im A-Finale das abrufen an Leistung was eigentlich in den anderen Rennen auch möglich gewesen wäre. Mit Platz 5 im A-Finale sicherte er sich die Teilnahme an den Europameisterschaften in Solkan Anfang September. Leider kam Malte auch in Leipzig nicht in seinen Rhytmus und durch zu viele Berührungen in beiden Rennen verhinderte er eine viel bessere Platzierung. Trotzdem muss man beiden Sportlern ein grosses Kompliment machen. Sie haben für sich und den Verein das beste gegeben.

 

Schwieriges Weltranglistenrennen

(Thomas Winkler) Unter schwierigsten Wetterbedingungen wurde das Weltranglistenrennen in Markkleeberg am Samstag gestartet. Sehr starke Winde und eisige Kälte machten unseren Fahrern das Leben schwer. Malte und Nils starteten im Individuell-Rennen, da nur sechs Startplätze im Weltranglistenennen frei waren und das A-Team plus die ersten drei Plätze in der Rangliste als Starter genommen wurden. Malte fand im ersten Lauf nicht ganz die Linie und plazierte sich erst mal auf den 21.Platz.

Im zweiten konnte er sich um 7 Sekunden in der Fahrzeit verbessern und belegte dann am Ende den 16.Platz. Nils fuhr im ersten Lauf eine recht ansprechende Zeit und lag nur durch eine Torberührung auf Rang 2. Im zweiten Lauf lief es nicht mehr so optimal, aber durch den guten ersten konnte er sich als einer von 5 Fahrern für das Halbfinale am Sonntag qualifizieren. Man muss immer dazu sagen das die Windverhältnisse dazu beitrugen, das jeder Fahrer unterschiedliche Bedingungen hatte und es wirklich schwer war am Samstag einen Lauf vernünftig runterzubringen.

Am Sonntag konnte Nils das Rennen für sich entscheiden, fuhr aber keinen guten Lauf, da er nicht mit sondern gegen das Wasser kämpfte  und so keine gute Zeit zustande kam. Auch am Sontag war es eisig kalt und viele Fahrer waren vor ihrem Start schon ausgekühlt. Jetzt noch 3 Wochen bis zum Beginn der Qualifikation und wir drücken unseren Sportlern jetzt schon alle Daumen.

 


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