(Natalie Reiners) Treffen wollten wir uns am Freitag den 10.06 um 16:00 Uhr, doch ein paar Verrückte waren natürlich schon vorher da. Zelte aufgebaut und alle begrüßt, und schon waren die Ersten auf dem Wasser.
Nach dem mein Ball, trotz uns Bekloppten die sich auf ihn stürzten, überlebt hatte, und grade sicher war, wurden wir leider vom Wasser geholt. Da es an diesem Abend hieß: Selbstverpflegung – fand man einen Großteil (teilweise nach dem Duschen ;)) in Zelten sitzend und essend. Der restliche Abend wurde dann auf der Hüpfburg, die Peter wieder im Gepäck hatte, verbracht, wo einige die Kraft eines Balles zu spüren bekamen. Um 10 Uhr hieß es dann ab in die Betten, denn wir wollten am nächsten Morgen möglichst früh Frühstücken, um zur angemeldeten Zeit im Kletterwald, in Süchteln, zu sein.
Als wir, dank ein paar Langschläfern, dann leicht verspätet zum Frühstücken kamen, (dafür jedoch zwangsfreiwillige für ´s Spülen hatten) ging es kurz danach auch los. Peter, der wegen seiner Verletzung nicht mitfahren konnte, hatte streng unsere Abfahrtszeit berechnet, sodass wir schlussendlich zu früh waren. Nicht schlimm, also kurz gewartet und dann waren wir auch dran. Gurte an und einmal die Einführung bitte! Als alle einmal vorgeklettert hatten und ihre grünen Bändchen um hatten, ging es in drei Gruppen geteilt auch schon zu dem ersten Fitness- Parcours. Da drei davon vorhanden waren, war eigentlich geplant das Alle an verschiedenen klettern, doch der Dritte war so überfüllt, dass sich Jens ´Gruppe einfach Hasso ´s anschloss. Alle waren entschlossen als nächstes ein Abenteuer zu klettern, auch die kleinen, bis auf André und mich, wir wollten erstmal noch einen Fitness-Parcours absolvieren. Gut gelaunt kletterten wir auch noch den Dritten Parcours. Der Rest war grade dabei den Risiko- Parcours zu klettern, als wir uns noch dazu entschieden, in der letzten Viertelstunde, einen Abenteuer zu klettern. Mit einem komischen Gefühl im Bauch, schafften wir es dann doch und ließen den Rest bestimmt eine halbe Stunde auf uns warten.
Nathalie, die leider nicht mit klettern konnte wegen ihrer Hüfte, hatte währenddessen lieb auf uns gewartet und alle Wertgegenstände bewacht, die nicht mit klettern sollten, trotzdem gibt es interessante Kletterfotos ;) Als wir am Nachmittag den Verein wieder erreicht hatten, ging es wieder runter zur Zeltwiese, wo wir schon erwartet wurden. Nils und sein Gefolge kamen auf die Idee eine Runde um die Kribbe zu schwimmen, wobei ich mich dann vorzugsweise ins Boot setzte, nachdem Pia und ich, mehr oder weniger liebevoll, in den Rhein geschmissen wurden. Pia ,die dabei verletzt wurde, verzichtete dann. Viel Zeit zum paddeln blieb dann aber, aus Panik vor den Jungens, nicht. Abends galt es dann bei einem „wunderschönen“ Gewitter im Zelt zu grillen, was man am nächsten Morgen noch sehr gut riechen konnte. Sonntagmorgen ging es dann direkt nach dem Frühstück auf nach Holibu, und nicht nur mit Booten sondern auch mit Lütti und Petra im Gepäck, wofür wir auf Hasso und Nina verzichten mussten. Peter fuhr, immer noch wegen seiner Hand, leider nicht mit, trotzdem hatten wir genug Aufpasser.
Als alle, trotz Nils und Jens am Steuer ;), gut gelaunt angekommen waren, wurden die Nummern geholt und es ging ab auf ´s Wasser. Als schön langgezogene Gruppe ging es dann die Strecke runter, wahrscheinlich zum Ärger der Slalom-Fahrer die dort trainierten(Petra fand einen so nett, dass sie ihn gleich ein ganzes Stück mitgenommen hat). Bis 15:00 ging es dann so oft wie möglich auf die Strecke, wobei man Isa erwähnen sollte, die sich von Lütti hat überreden lassen an der Walze zu fahren. Trotz 2 Schwimmeinlagen, meisterte sie die Situation super. Wieder zurück am Verein, endete eine Spielerei in einer Wasserschlacht, sodass sich die betreffenden, vor allem Nathalie und Marco die noch in den Rhein gesprungen sind, sich vor dem Eintreffen der Pizza umziehen mussten. Am Abend fuhren André und ich ,alleine, noch eine kleine Wanderfahrt(bis km 759 und wieder zurück). Montagmorgen brachten die Mädels es, lobenswerter Weise, zustande so früh aufzustehen, dass, dank ihnen, alle rechtzeitig zum Frühstück frische Brötchen hatten. Um dann richtig wach zu werden, kam eine Runde Kistenklettern recht gelegen. Unserer Kisten-Queen Pia stellte einen Rekord von 17 Kisten auf, der selbst von Hasso(12 Kisten) nicht geknackt werden konnte, wäre die Sicherung höher gewesen hätte sie bestimmt auch die 20-er Marke geknackt. Allerdings schien Regen aufzuziehen, sodass schnell die Hüpfburg und die Zelte abgebaut wurden und dann ging es zum Essen auch schon hoch zu Werner(Essen war super!). Gegen halb Vier endete dann auch ein sehr gelungenes Zeltlager.
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